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UDE diskutiert Konzept zum Szenariodesign

Poster_Winter_School_RB_efreUnmittelbar mit den Anforderungen an eine automatisierte Verteilnetzplanung sind die Anforderungen an Szenarien verknüpft, vor deren Hintergrund mögliche Verteilnetze hinsichtlich ihres Ausbaubedarfes untersucht werden können. Diese, für das jeweilige Verteilnetz relevante Szenarien beinhalten den Zubau von erneuerbaren Energieanlagen und die Lastentwicklung der betrachteten Region, aber auch die Definition der Durchdringungsgrade innovativer Technologien wie Elektrofahrzeuge, Speichern sowie Smart-Grid und Smart-Market Konzepte.

Da jedes Verteilnetz einerseits seine eigenen Spezifika und Charakteristika aufweist, gleichzeitig jedoch relevante Entwicklungen mindestens nationalem Maßstab erwartet werden, gilt folgende Prämisse: Realistische Szenarien können nur auf nationaler Ebene im Kontext der internationalen und europäischen Entwicklungen hergeleitet werden, um ausgehend hiervon die relevanten Entwicklungen und Kenngrößen in Absprache mit dem Praxispartner an das jeweilige Verteilnetz anzupassen.Poster_Winter_School_RB_efre

Um einen aktuellen Forschungsstandard zu gewährleisten, nahm das House of Energy Markets and Finance der Universität Duisburg-Essen an der aktuellen ESS Winter School 2017 des KIT (https://www.energyscenarios.kit.edu/winter_school_2017.php) teil. Auf der Veranstaltung mit dem Titel „Winter School on Energy Scenarios – How to shape and describe future energy systems“ wurden aktuelle Ideen im Kontext des Projekts Agent.GridPlan mit internationalen Experten des Szenariodesigns im Energiesektor diskutiert und bewertet.